Die heutige Pharma- und Medizinforschung generiert permanent  neue Daten, deren Informationsgehalt auch aufgrund des hohen Komplexitätsgrades bisher nur zu einem Bruchteil genutzt wird. Neue Möglichkeiten der Erkennung von Erkrankungen in sehr frühen Stadien und individualisiertes Wissen über Wirkstoffverläufe im Organismus werden das Zukunftsbild der Diagnostik prägen. Mathematische Ansätze werden bei der Extraktion des vollen Informationsgehaltes Einsatz finden und sind im Bereich der Information-based Medicine sogar wegweisend.

Das Innovationslabor-"math for diagnostics" (Head: Prof. Christof Schütte) dient der Weiterentwicklung von entsprechender Forschungsergebnissen bis zur Marktnähe. Es wird vom "BMBF" gefördert und konzentriert sich auf neuartige Diagnoseverfahren, beruhend auf qualitätsgesicherter Datenerfassung und innovativen Auswertungsalgorithmen. Unser Ziel ist die Entwicklung von Prototypen in den Bereichen Proteom-basierte Krebsdiagnose, nicht-invasive Diagnostik in der Angiologie und Datenintegration in der Pharmakometrics.